Deutsch

Ádám Jakab, Posaunist, Musiklehrer und Dirigent

Ádám wurde 1985 in Zalaegerszeg in Ungarn geboren. Ab 2005 studierte er am Musikinstitut “Varga Tibor” der Universität “Széchenyi István” in Győr, Ungarn. 2008 belegte er mit seinem Posaunenquartett den zweiten Platz beim ungarischen Kammermusikwettbewerb. Er schloss sein Studium 2009 erfolgreich mit einem Bachelor in Kammermusik und als Posaunenlehrer ab.

Seit 2009 spezialisierte er sich in einem Masterstudiengang an der Schola Cantorum Basiliensis bei Prof. Charles Toet für das Spiel auf historischen Posaunen, das er 2012 erfolgreich abgeschlossen hat. 2010 nahm er an einem Sommerkurs bei Richard Egarr und dem Niederländischen Jugend-Orchester teil und konzertierte u.a. im Concertgebouw in Amsterdam. 2011 war er im Programm des ungarisch-nationalen Eötvös-Stipendiums und studierte Thomas Stolzers Leben und Werke.

Er ist Lehrer für Posaune an der Musikschule der Stadt Weil am Rhein (seit 2016), und Lehrer für tiefe Blechblasinstrumente bei den Musikvereinen Grenzach, Inzlingen und Bottmingen (CH).

Im Jahr 2020 hat er als Dirigent bei dem Musikverein Haltingen zu arbeiten.

Als Posaunist er arbeitete unter anderem mit folgenden Künstlern und Ensembles zusammen:

Richard Egarr, Hervé Niquet, Andrea Marcon, Vaclav Luks, Dominique Vellard, Bruce Dickey,  Collegium 1704 (Prague), Les Passions de l’Âme (Bern), L’arpa festante (München), Capriccio Barock (CH), La Cetra Barockorchester (Basel), Cantus Firmus vokalensemble & consort (Solothurn), Ensemble Il Desiderio (CH), Ensemble Responsorium (Zagreb).

Neben Spielen und Unterrichten widmete er sich der Forschung, sein Feld ist die Rolle der Posaune in der österreichischen Musik des XVIII. Jahrhunderts. Im letzten Jahr besuchte er mehrere Archive und Bibliotheken in Österreich und Ungarn, um noch nicht herausgegebene Musik aus dieser Zeit zu finden. Im Moment bereitet er moderne Editionen seiner Entdeckungen vor.